Kyiv citadel, Nationales Architekturerbe im Pecherskyi-Bezirk, Kiew, Ukraine.
Die Kyiv-Zitadelle ist ein Festungskomplex in Pecherskyi, der sich über erhöhte Flächen entlang des Dnjepr-Flusses erstreckt und Verteidigungsstrukturen, Mauern und militärische Einrichtungen umfasst. Das Gelände wird heute teilweise als Museum genutzt, mit dem Hauptmuseum in dem ehemaligen Hospitalgebäude untergebracht.
Der Bau der Befestigungsanlage begann nach 1654 und baute auf bestehenden Strukturen des Kyiv Pechersk Lavra Klosters auf, um ein vollständiges Verteidigungssystem zu schaffen. Die Festung wurde über Jahrhunderte hinweg erweitert und modernisiert, um die wachsenden militärischen Anforderungen der Stadt zu erfüllen.
Das Kosyi Caponier war einst ein politisches Gefängnis und zeigt heute Artefakte aus verschiedenen Epochen, die von den Schichten der Stadtgeschichte berichten. Besucher können hier die räumliche Anordnung und die Objekte sehen, die zeigen, wie dieser Ort über Jahrhunderte hinweg genutzt wurde.
Das Gelände ist über mehrere Eingänge im Stadtteil Pecherskyi zugänglich, und die beste Orientierung erhält man durch die Beschilderung, die zu den verschiedenen Bereichen führt. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da der Komplex über hügelige Gelände und mehrere Treppenstufen verfügt.
Das Gelände verfügt über ein ausgedehntes Netzwerk von unterirdischen Gängen, die verschiedene befestigte Strukturen miteinander verbinden und unter der modernen Stadt verlaufen. Diese verborgenen Passagen sind Überreste verschiedener Bauphasen und geben Einblick in die technische Entwicklung der Verteidigungsanlage.
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