Funa Fortress, Orthodoxe Festung auf der Krim
Funa Fortress ist eine mittelalterliche Festungsanlage auf einem Bergkamm auf der Krim, die aus Steinmauern, Türmen und einer kleinen Kapelle besteht. Die Anlage liegt an einem Hang und ist von Felsen umgeben, was ihr eine natürliche Verteidigungsposition verschafft.
Die Festung wurde zu Beginn des 15. Jahrhunderts errichtet, als in der Region Rivalitäten zwischen verschiedenen Mächten herrschten. Gegen Mitte desselben Jahrhunderts wurde sie bei einem Angriff schwer beschädigt und verlor danach ihre militärische Bedeutung.
Die Kapelle innerhalb der Anlage gehört zur orthodoxen Tradition und war eng mit dem Alltag der Besatzung verbunden. Heute kann man die schlichten Steinwände des Gotteshauses noch sehen und spüren, wie nah Glaube und militärisches Leben beieinander lagen.
Das Gelände ist zu Fuß erreichbar, aber der Aufstieg ist steil und das Terrain uneben, weshalb festes Schuhwerk empfohlen wird. Wer früh morgens kommt, kann das Licht genießen, das auf den Stein fällt, und vermeidet die größten Besuchergruppen.
Der Hügel, auf dem die Festung steht, ist der einzige Ausläufer des Hauptkamms, der in Richtung Tal vorspringt, was den Blick in alle Richtungen ermöglicht. Diese Lage macht den Ort zu einem der wenigen Punkte der Region, von dem aus man gleichzeitig Meer und Gebirge sehen kann.
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