Entebbe, Kolonialstadt in Zentraluganda.
Entebbe liegt auf einer Halbinsel im Victoriasee in Zentraluganda und erstreckt sich über ein kompaktes Gebiet mit alten Botanischen Gärten, Regierungsbüros und Wohnvierteln unter Bäumen. Die Stadt folgt der Küstenlinie und bietet offene Blicke über das Wasser, während gepflasterte Straßen zu Parks und öffentlichen Gebäuden aus der Kolonialzeit führen.
Die Briten gründeten diesen Ort 1893 als Verwaltungszentrum und machten ihn bis 1958 zum Hauptsitz ihrer Kolonialregierung, bevor sie die Hauptstadt nach Kampala verlegten. Während der Kolonialzeit entstanden hier die ersten modernen Infrastrukturen Ugandas, einschließlich des internationalen Flughafens und mehrerer Forschungseinrichtungen.
Der Name kommt aus der Luganda-Sprache und bedeutet Sitz, was auf die traditionelle Bedeutung für den Mamba-Clan hinweist. Heute spazieren Besucher entlang der Uferpromenade und sehen Fischer, die ihre Netze im flachen Wasser des Sees auswerfen, während Familien auf den Rasenflächen in der Nähe der Regierungsgebäude picknicken.
Der internationale Flughafen liegt innerhalb der Stadtgrenzen und ermöglicht einfachen Zugang für Reisende, die aus dem Ausland ankommen oder weiter ins Landesinnere reisen. Die Schnellstraße verbindet den Ort in weniger als einer Stunde mit Kampala, und Minibusse verkehren regelmäßig entlang dieser Route.
Das Virusforschungsinstitut hier arbeitet seit Jahrzehnten an Studien zu Tropenkrankheiten und kooperiert mit Laboren auf der ganzen Welt. Besucher sehen das moderne Gebäude vom Ufer aus, doch der Zugang ist nur mit Genehmigung möglich.
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