Uganda, Binnenland in Ostafrika
Uganda ist ein Binnenstaat im östlichen Afrika, dessen zentrales Hochland von Regenwald bedeckt ist und dessen vulkanische Gebirgszüge im Osten und Westen die Grenzen zu Kenia, Tansania, Ruanda und dem Südsudan markieren. Der Albertine-Graben zieht sich mit tiefen Tälern und zahlreichen Seen durch den westlichen Teil, während sich im Norden Savannen mit vielfältiger Tierwelt erstrecken.
Nach Jahrzehnten britischer Kolonialverwaltung erlangte das Land im Oktober 1962 seine Unabhängigkeit. Die folgenden Jahre brachten politische Unruhen unter Milton Obote und Idi Amin, dessen Herrschaft in den 1970er-Jahren von schweren Menschenrechtsverletzungen geprägt war.
Über 60 ethnische Gruppen sprechen eigene Sprachen und pflegen unterschiedliche Bräuche, wobei Englisch und Swahili im Alltag zur Verständigung dienen. Bei Festen und Zeremonien spielen Musik und Tanz eine zentrale Rolle, während Handwerke wie Korbflechten und Töpferei in vielen Dörfern von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Landwirtschaft bildet die wirtschaftliche Grundlage mit Kaffee, Tee und Baumwolle als wichtige Exportgüter, während lokale Bauern hauptsächlich Mais und Bananen anbauen. Die Trockenzeiten von Dezember bis Februar und von Juni bis August gelten als günstig für Tierbeobachtungen und Wanderungen in den Nationalparks.
Das Land beherbergt mehr als die Hälfte der weltweit noch lebenden Berggorillas, die in den Nationalparks Bwindi und Mgahinga in den vulkanischen Bergen leben. Diese Population ist seit den 1980er-Jahren von weniger als 300 Tieren auf über 450 gewachsen, nachdem jahrzehntelange Schutzmaßnahmen Früchte getragen haben.
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