Ripon Falls, Versunkener Wasserfall am Ausfluss des Viktoriasees in Jinja, Uganda.
Ripon Falls war ein Wasserfall am nördlichen Ausfluss des Viktoriasees bei Jinja, wo das Wasser etwa 5 Meter tief fiel. Der Cascade erstreckte sich über etwa 275 Meter Breite und markierte den Anfang des Nils.
Der britische Forscher John Hanning Speke entdeckte die Wasserfälle 1862 und benannte sie nach George Robinson, da sie den Anfangspunkt des Nils darstellten. Im Jahr 1954 wurde die Gegend durch den Bau des Owen-Staudamms vollständig überflutet und in ein Wasserkraftsystem umgewandelt.
Der Ort markierte für lokale Gemeinschaften einen wichtigen Orientierungspunkt zwischen dem Viktoriasee und dem Nilsystem. Die Bevölkerung nutzte die Gegend als Übergangszone zwischen zwei großen Gewässern, die ihr Leben und ihre Handelsrouten prägten.
Das ursprüngliche Wasserfallgelände ist heute unter Wasser, aber der nahe gelegene Speke-Denkmal bei Jinja ermöglicht es Besuchern, den historischen Ort zu verstehen. Der Besuch ist leicht erreichbar und erfordert keine besonderen Bedingungen, wobei tagsüber die beste Zeit für Besichtigungen ist.
Das Wasser der Wasserfälle war bei niedrigem Wasserstand manchmal sichtbar unter dem Damm, bevor es 1954 vollständig verschwand. Dies machte den Ort für frühe Besucher faszinierend, da man die Kraft des Wassers erleben konnte, das den längsten Fluss der Welt startete.
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