Iona, Historische Insel in Argyll and Bute, Schottland
Iona ist eine kleine Insel vor der Westküste Schottlands in Argyll and Bute, die sich über etwa 4 Quadratkilometer erstreckt. Sandstrände wechseln sich mit Wiesen ab, während steile Felsklippen die Küste zum Atlantik hin abgrenzen.
Columba gründete hier im Jahr 563 ein Kloster, von dem aus das Christentum sich über Schottland verbreitete. Wikinger überfielen die Insel später mehrfach, bevor benediktinische Mönche im Mittelalter eine neue Abtei errichteten.
Der Name stammt vom alten gälischen "Ì Chaluim Chille", was Insel des Columba bedeutet und noch heute von Einheimischen verwendet wird. Besucher sehen oft Schafe, die frei zwischen den historischen Ruinen grazen, während Fischer ihre Boote am kleinen Hafen vertäuen.
Die Reise erfordert zwei Fährverbindungen: zuerst von Oban zur Isle of Mull, dann von Fionnphort zur Ostseite der Insel. Wind und Wellen können die Überfahrt bei schlechtem Wetter unruhig machen, daher sollten Reisende entsprechend planen.
Die Felsformationen gehören zu den ältesten in Europa und entstanden vor über 3 Milliarden Jahren. Grün gestreifte Marmoradern durchziehen einige Steinblöcke entlang der Küste und sind nur hier zu finden.
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