Iona Abbey, Mittelalterliche Abtei auf der Insel Iona, Schottland
Iona Abbey ist ein mittelalterliches Kloster auf der Insel Iona vor der Westküste Schottlands. Die Anlage umfasst die Sankt-Oran-Kapelle, einen Kathedralenraum mit hohen steinernen Kreuzen und einen überdachten Kreuzgang mit gewölbten Arkaden.
Columba von Irland gründete das Kloster im Jahr 563 mit zwölf Gefährten und machte es zum Ausgangspunkt der Christianisierung Schottlands. Die Anlage wurde später mehrfach von Wikingern überfallen und im 13. Jahrhundert als Benediktinerabtei neu errichtet.
Der Name Iona kommt vermutlich vom hebräischen Wort für Taube und verbindet sich mit der friedlichen Rolle der Insel als Ort der Besinnung. Besucher begegnen hier einer lebendigen Klostergemeinschaft, die den Kreuzgang und die Kapelle für Gottesdienste und Gesang nutzt.
Das Gelände ist das ganze Jahr über zugänglich und erreicht man mit der Fähre von der Insel Mull aus. Der Weg vom Fähranleger zur Abtei führt durch das Inseldorf und dauert etwa 10 Minuten zu Fuß.
Der Friedhof Reilig Odhráin beherbergt mehr als 60 Grabsteine mittelalterlicher Könige aus Schottland, Norwegen und Irland. Die ältesten Steine stammen aus dem 9. Jahrhundert und zeigen verschlungene keltische Muster und Inschriften.
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