Fingal’s Cave, Meereshöhle in den Inneren Hebriden, Schottland.
Die Höhle erstreckt sich etwa 1130 Meter in die Insel Staffa hinein und zeigt geometrische Säulen aus dunklem Basaltgestein, die durch vulkanische Abkühlung entstanden sind. Das Meer dringt tief in den Eingang ein und lässt die sechseckigen Säulen wie Orgelpfeifen an beiden Wänden erscheinen.
Joseph Banks beschrieb die Formation 1772 nach einer Expedition zu den Hebriden und brachte sie in die wissenschaftliche Öffentlichkeit. Seine Berichte führten zu zahlreichen Besuchen von Künstlern und Schriftstellern im 19. Jahrhundert.
Der gälische Name Uamh-Binn bedeutet Melodiehöhle und beschreibt die hallenden Klänge, die entstehen, wenn Wellen gegen die Basaltwände schlagen. Besucher hören diese natürliche Musik noch heute bei jedem Wellenschlag, der durch die Säulen rollt.
Bootstouren fahren von Oban und Iona ab und ermöglichen den Zugang zur Insel Staffa, wobei ruhige See für sichere Landung nötig ist. Frühjahr und Herbst bieten oft günstigere Bedingungen als der Hochsommer, wenn die See unruhiger werden kann.
Die sechseckigen Basaltsäulen sind Teil derselben geologischen Ereignisse, die vor etwa 60 Millionen Jahren die nordatlantischen Vulkanfelder schufen. Diese Formation verbindet sich mit ähnlichen Strukturen unter dem Meer bis zur nordirischen Küste.
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