Hackney Wick, Industrieviertel im Nordosten Londons, England.
Hackney Wick ist ein ehemaliges Industriegebiet in Nordostlondon, das sich über beide Seiten des Flusses Lea erstreckt und stillgelegte Fabrikgebäude mit modernen Wohnentwicklungen verbindet. Das Viertel bietet Fußwege entlang des Kanals und bewahrt die physischen Spuren seiner Vergangenheit, während es gleichzeitig neue Formen des urbanen Lebens hostet.
Das Gebiet war im 19. Jahrhundert ein blühendes Produktionszentrum, in dem frühe Kunststoffe und chemische Farbstoffe hergestellt wurden. Mit dem Niedergang der Industrie ab den 1960er Jahren wurden viele Fabrikgebäude aufgegeben, bis Künstler und Entwickler das Gebiet später wiederentdeckten.
Das Viertel beherbergt hunderte von Künstlerateliers und Galerien in umgebauten Fabrikgebäuden, wo Kreative täglich arbeiten und ihre Werke zeigen. Diese Künstlergemeinschaft prägt das Erscheinungsbild des Viertels und macht es zu einem Ort der zeitgenössischen Kunstproduktion.
Das Viertel ist gut mit dem Zug erreichbar und bietet Fahrradwege entlang des Kanals für alternative Fortbewegung. Es ist sinnvoll, bequeme Schuhe zu tragen, da die Gegend zu Fuß erkundet werden sollte und viele Wege durch ehemalige Industrie-Standorte führen.
Das Gebiet grenzt direkt an den Queen Elizabeth Olympic Park, der für die Olympischen Spiele 2012 erbaut wurde und die industrielle Vergangenheit mit modernen Sportanlagen verbindet. Diese Nachbarschaft schafft einen interessanten Kontrast zwischen zwei verschiedenen Landschaften innerhalb desselben Stadtteils.
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