Bann, Hauptfluss in Nordirland.
Der River Bann ist ein wichtiger Fluss Nordirlands, der von den Mourne Mountains über den Lough Neagh bis zum Atlantik bei Portstewart verläuft. Das Gewässer wird durch fünf Navigationsschleusen im unteren Bereich genutzt, die es Menschen ermöglichen, Boot zu fahren und zu fischen.
Der Fluss war bereits in der Mesolithikum-Zeit besiedelt, wie archäologische Funde im Bann Valley zeigen. Diese frühen Spuren menschlicher Aktivität entstanden kurz nach dem Ende der letzten Eiszeit in Irland.
Der Fluss bildete lange Zeit eine natürliche Grenze zwischen verschiedenen Regionen Nordirlands und prägte damit die Besiedlung und Entwicklung dieser Gebiete nachhaltig. Die Menschen in der Region haben diese trennende Rolle des Wassers in ihrem alltäglichen Leben und bei der Gestaltung ihrer Gemeinschaften immer gespürt.
Die beste Zeit für einen Besuch ist während der Sommermonate, wenn das Wetter trocken ist und die Wasserstände stabil bleiben. Der Zugang ist an mehreren Punkten entlang des Flusses möglich, besonders im unteren Bereich, wo die Schleusen Anlegeplätze für Boote bieten.
Der Fluss entwässert etwa 40 Prozent der Landfläche Nordirlands und versorgt damit eine große Bevölkerungszahl mit Trinkwasser. Diese Bedeutung für die Wasserwirtschaft macht ihn zu einem der lebenswichtigen Systeme der Region, das oft übersehen wird.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.