St Mary’s Loch, Natürlicher See und Schutzgebiet von besonderem wissenschaftlichem Interesse in Scottish Borders, Schottland.
St Mary's Loch ist ein natürlicher Süßwassersee in den Scottish Borders, schmal und lang geformt, der sich tief in ein von Hügeln umgebenes Tal erstreckt. Am südlichen Ende ist der See durch einen schmalen Streifen Land vom kleineren Loch of the Lowes getrennt.
Eine mittelalterliche Kirche, die der Heiligen Maria geweiht war, stand einst am nördlichen Ufer und gab dem See seinen Namen, doch von ihr ist nur noch der alte Friedhof erhalten. Das Tal war über Jahrhunderte besiedelt und diente als Weide- und Fischgebiet.
Der Loch liegt in einem Tal, das Wanderer seit Langem anzieht, und am Ufer steht eine Kneipe, die seit dem 19. Jahrhundert als Treffpunkt gilt. Schriftsteller wie James Hogg und Sir Walter Scott haben sich hier oft getroffen, und eine Statue von Hogg erinnert noch heute an diese Tradition.
Ein Parkplatz in der Nähe des südlichen Ufers bietet einfachen Zugang zu Wanderwegen, die dem Wasser folgen, sowie zu einer Segelanlage. Wer den See umrunden möchte, sollte festes Schuhwerk mitbringen, da einige Abschnitte des Ufers uneben sein können.
Der Arktische Saibling kam früher in diesen Gewässern vor, verschwand aber durch übermäßigen Fischfang, bevor genaue Aufzeichnungen darüber geführt wurden. Heute sind Forellen, Hecht, Barsch und Aale zu finden, und der See ist als Gebiet von besonderem wissenschaftlichem Interesse ausgewiesen, unter anderem wegen dieser seltenen Fischdichte.
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