Oxfordshire, Zeremonielle Grafschaft in Südostengland, GB
Oxfordshire ist eine zeremonielle und nichtmetropolitane Grafschaft im Südosten Englands, die drei Gebiete von außergewöhnlicher Naturschönheit umfasst: die Cotswolds, die North Wessex Downs und die Chiltern Hills. Die Landschaft wechselt zwischen sanften Hügeln, weiten Tälern und flachen Auen, die vom Themseverlauf und seinen Nebenflüssen geprägt werden.
Die Grafschaft nahm im 10. Jahrhundert Gestalt an, als die angelsächsischen Königreiche das heutige Verwaltungsgebiet festlegten. Oxford entwickelte sich ab dem 8. Jahrhundert als Siedlung und wurde ab 1096 Sitz einer Universität, die Gelehrte aus ganz Europa anzog.
In vielen Dörfern und Städten zeigen sich bis heute landwirtschaftliche Märkte und kleine Handwerksbetriebe, die lokale Erzeugnisse und traditionelle Fertigkeiten pflegen. Die Universität prägt das gesellschaftliche Leben der Region, wobei die Colleges das Straßenbild und die Alltagskultur seit Jahrhunderten mitbestimmen.
Die Grafschaft ist in fünf Verwaltungsbezirke unterteilt: Oxford City, Cherwell, Vale of White Horse, West Oxfordshire und South Oxfordshire, die jeweils lokale Dienstleistungen verwalten. Reisende finden in jedem Bezirk unterschiedliche Landschaften und Ortschaften, wobei Busse und Züge die meisten größeren Orte miteinander verbinden.
Der Themse-Wanderweg durchzieht die Grafschaft und folgt dem Flusslauf über viele Kilometer durch ländliche Gebiete, kleine Dörfer und Auenlandschaften. An mehreren Stellen lassen sich alte Mühlen und Schleusen besichtigen, die Einblick in die frühere Nutzung der Wasserwege geben.
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