Strathclyde, Verwaltungsregion im westlichen Schottland
Strathclyde war eine Verwaltungsregion im Westen Schottlands, die sich vom Clyde-Tal bis zu den Southern Uplands erstreckte. Sie umfasste neunzehn Bezirke und Glasgow war das administrative Zentrum dieser Gegend.
Die Region wurde 1975 im Rahmen des Local Government Act gegründet und war Schottlands größte Verwaltungsregion. Etwa die Hälfte der schottischen Bevölkerung lebte damals in diesem Gebiet.
Der Name stammt aus dem Mittelalter und bezieht sich auf ein altes Königreich in dieser Gegend. Die Menschen sprachen damals Cumbric, eine Sprache, die dem Walisischen ähnelte und heute nicht mehr verwendet wird.
Die Region war für Bildung, Sozialwesen, Polizei und Verkehrssysteme zuständig und beschäftigte dazu etwa 100.000 Beamte. All diese Aufgaben wurden von einem großen öffentlichen Dienst bis 1996 verwaltet.
Das Verwaltungsgebäude Strathclyde House in Glasgow war ursprünglich ein Schulgebäude, das später in Büros umgewandelt wurde. Die feierliche Eröffnung fand durch Königin Elisabeth II. statt, was dem Gebäude besondere Bedeutung verlieh.
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