Lake District, Geografische Region in Cumbria, England.
Der Lake District ist eine Berglandschaft im Nordwesten Englands, in der sich mehr als ein Dutzend größere Seen zwischen bewaldeten Tälern und offenen Höhenrücken verteilen. Die höchsten Gipfel ragen über 900 Meter empor, während schmale Straßen die Dörfer und Ufer miteinander verbinden.
Bergbau und Steinbrüche prägten die Landschaft im 19. Jahrhundert, bevor der wachsende Fremdenverkehr die Wirtschaft veränderte. Im 20. Jahrhundert entstand Schutz durch Gesetzgebung, die spätere weltweite Anerkennung folgte der langen Entwicklung als Ziel für Wanderer und Naturfreunde.
Die Gegend ist bis heute von Schafen geprägt, die seit Jahrhunderten das Bild der Hügel bestimmen und deren Wolle das Handwerk in den Dörfern prägte. Viele Bewohner sprechen von den alten Trockenmauern, die die Felder trennen, und von den Veranstaltungen rund um Schaf und Landwirtschaft, die fest zum Leben hier gehören.
Wetterwechsel kommen rasch, daher empfehlen sich mehrere Kleidungsschichten und festes Schuhwerk für Wege, die oft nass oder steinig sind. Besucherzentren und Ortschaften verteilen sich entlang der Hauptstraßen, die einzelnen Seen und Täler erreichen Reisende über kleinere, teils enge Nebenstraßen.
Mehrere Seen besitzen kein öffentliches Ufer, weil privater Grundbesitz bis ans Wasser reicht und Besucher nur auf festgelegten Wegen oder mit Boot Zugang finden. Diese Eigentumsverhältnisse gehen teils auf mittelalterliche Landvergabe zurück und prägen bis heute, wo sich Spaziergänger frei bewegen können.
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