Firth of Clyde, Meeresbucht an der Westküste Schottlands.
Der Firth of Clyde ist eine Meeresbucht an der Westküste Schottlands, die sich von der Hafenstadt Glasgow bis hinaus zu den Inseln erstreckt. Mehrere breite Arme verzweigen sich ins Landesinnere, während die Halbinsel Kintyre den äußeren Teil vom offenen Atlantik trennt.
Die Bucht diente im Zweiten Weltkrieg als wichtiger Marinestützpunkt für die alliierten Streitkräfte und als Sammelpunkt für Atlantikkonvois. Später wandelte sich die Region vom Zentrum des Schiffbaus zu einem Gebiet mit Tourismus und Fährverkehr.
Der Name stammt vom Fluss Clyde, der bei Glasgow ins Meer mündet und jahrhundertelang Schiffbau und Handel prägte. Entlang der Ufer stehen noch Überreste alter Werften und Leuchttürme, die das Leben am Wasser bis heute sichtbar machen.
Regelmäßige Fähren verbinden das Festland mit den bewohnten Inseln und bieten Verbindungen nach Arran, Bute und Great Cumbrae. Wer die Gegend erkunden möchte, findet entlang der Küste mehrere Anlegestellen und Aussichtspunkte.
Die Highland-Boundary-Verwerfung durchquert die Bucht bei Toward Point und schafft unterschiedliche geologische Formationen in der Region. Auf beiden Seiten dieser Linie verändert sich die Landschaft sichtbar, vom weichen Tiefland zum rauen Hochland.
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