Findlater Castle, Burgruine auf Küstenklippen in Aberdeenshire, Schottland
Findlater Castle ist eine Burgruine auf einer felsigen Landzunge an der schottischen Küste, die auf drei Seiten von etwa 27 Meter hohen Klippen zur Moray Firth abfällt. Die verbleibenden Steinstrukturen zeigen die Überreste einer einst bedeutenden Festung, die auf diesem isolierten Felsenvorsprung erbaut wurde.
Sir Walter Ogilvy erhielt 1455 vom König James II. die Erlaubnis, die bestehende Struktur zu befestigen und auszubauen. Die Burg blieb bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts bewohnt, bevor sie allmählich aufgegeben wurde.
Der Name der Burg stammt von den gälischen Worten "fionn leitir" ab, die in Schottlands Sprachtraditionen "weiße Klippe" oder "heller Abhang" bedeuten. Dieses Wort zeigt, wie die Landschaft und ihre Merkmale die Namen prägen, die Menschen einem Ort geben.
Die Wege zu den Ruinen sind schmal und erfordern Vorsicht, besonders bei nasser Witterung und starkem Küstenwind, der die Wege zusätzlich erschwert. Das beste Wetter für einen Besuch ist bei ruhiger See und trockenen Bedingungen.
Die beiden tiefen Kanäle, die in den Felsen gehauen sind, zeigen ein raffiniertes mittelalterliches Verteidigungssystem, das zwei Zugbrücken enthielt. Diese Kanäle sind heute noch sichtbar und zeugen von der fortgeschrittenen Bautechnik jener Zeit.
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