Boyne Castle, Burgruine aus dem 16. Jahrhundert nahe Portsoy, Schottland
Boyne Castle ist eine Burgruine aus dem 16. Jahrhundert, die auf erhöhtem Gelände über dem Burn of Boyne steht. Das viereckige Gebäude wird durch tiefe Schluchten an drei Seiten und einen trockenen Burggraben geschützt und zeigt noch heute ursprüngliche Fensterbalken und Mauern.
Sir George Ogilvy von Dunlugas erbaute die Burg am Ende des 16. Jahrhunderts und erhielt 1589 einen königlichen Besuch von James VI. Die Festung war über Generationen hinweg ein bedeutendes Anwesen der Familie und prägte die Region.
Die Burg zeigt schottische Adelsbaukunst mit vier runden Türmen und einem zweitürmigen Torhaus, das die Macht der Familie widerspiegelt. Die Räume oben auf gewölbten Kellern deuten auf gehobene Lebensstandards hin.
Die Ruinen sind teilweise instabil, daher sollten Besucher vorsichtig erkunden und auf beschädigte Mauern und offene Stellen achten. Am besten erkundet man die Stätte bei guten Lichtverhältnissen und starkem Wetter, um alle Details sicher zu sehen.
An der Stätte sind noch Spuren von zwei ummauerten Gärten zu sehen, die zeigen, wie Adlige ihre Grundstücke nutzten. Ein erhöhter Damm führt zum Haupteingang und demonstriert die defensive Planung der ursprünglichen Besitzer.
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