Duff House, Georgianisches Herrenhaus in Banff, Schottland
Duff House ist ein dreigeschossiges Herrenhaus mit Stein-Fassade und markanten Ecktürmen auf erhöhtem Untergeschoss nahe dem Fluss Deveron in Banff. Das Gebäude steht auf dem Land und wird heute als Kunstmuseum mit wechselnden Ausstellungen genutzt.
Der Architekt William Adam entwarf die Residenz zwischen 1735 und 1740 für William Duff of Braco, was später zu einem Rechtsstreit über Baumängel führte. Das Gebäude war Zeuge mehrerer Veränderungen und Zweckentfremdungen, bevor es schließlich als Kunstmuseum etabliert wurde.
Das Haus zeigt Kunstsammlungen der National Galleries of Scotland mit Werken von El Greco, Thomas Gainsborough und Henry Raeburn. Die Werke sind in den Räumen verteilt und geben Besuchern Einblick in europäische Malerei vom 16. bis 18. Jahrhundert.
Das Haus ist nur an bestimmten Tagen in der Woche für Besucher geöffnet, und die Öffnungszeiten unterscheiden sich zwischen den Jahreszeiten. Es ist ratsam, vorher die aktuellen Bedingungen zu überprüfen und sich Zeit für einen ausführlichen Besuch zu nehmen.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Haus als Internierungslager genutzt und erlitt 1940 Bombenschäden. Später wurde es zum Hauptquartier für norwegische und polnische Streitkräfte, bevor es seine heutige Rolle als Kunstmuseum annahm.
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