Nordsee, Randmeer zwischen Großbritannien, Norwegen, Dänemark, Deutschland, Niederlande, Belgien und Frankreich.
Die Nordsee liegt zwischen Großbritannien, Norwegen, Dänemark, Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Frankreich und umfasst eine Fläche, auf der das Wasser meist flach bleibt. Sie verbindet sich südlich durch den Ärmelkanal und nördlich durch offene Passagen mit dem Atlantik.
Nach dem Ende der letzten Eiszeit vor rund 20000 Jahren füllte sich das Becken durch schmelzende Gletscher mit Wasser und verband vormals trockenes Land dauerhaft mit dem Ozean. Im Laufe der Jahrhunderte formten diese Wassermassen die Küstenlinien und schufen Bedingungen für Siedlungen, Handel und Fischerei.
Entlang der Küste pflegen Gemeinden alte Fischereimethoden und der Alltag dreht sich oft um Gezeiten, Wetter und die Saison des Fangs. Auf Märkten und in Häfen sieht man, wie Menschen ihre Boote vorbereiten, Netze ausbessern und frischen Fisch direkt vom Kutter verkaufen.
Im Winter sinken die Wassertemperaturen auf etwa 6 Grad Celsius, im Sommer steigen sie auf rund 17 Grad und beeinflussen sowohl Freizeitaktivitäten als auch Wanderungen von Fischen. Gezeiten können stark ausfallen und die Zugänglichkeit von Stränden, Häfen und Küstenabschnitten ändern sich im Laufe des Tages spürbar.
Die Norwegische Rinne erreicht Tiefen von rund 700 Metern und bildet eine markante geologische Senke entlang der südnorwegischen Küste. Diese Formation kontrastiert mit den sonst flachen Gewässern und sorgt für besondere Strömungen und Lebensbedingungen unter der Oberfläche.
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