St Paul’s Cathedral, Anglikanische Kathedrale in City of London, England
St Paul's Cathedral ist eine anglikanische Kirche in der City of London, England, deren Außenwände aus Portland-Kalkstein bestehen und von einem großen Kuppelbau überragt werden. Im Inneren führen Säulenreihen durch Mittelschiff, Querschiff und Chor, während Mosaiken von William Blake Richmond Wände und Gewölbe schmücken, und die dreischichtige Kuppel auf acht Bogen ruht.
Christopher Wren entwarf den Neubau nach dem großen Brand von London 1666, mit Baubeginn 1675 und Fertigstellung 1710. Während des Zweiten Weltkrieges überstand das Gebäude Bombenangriffe weitgehend unversehrt, während ringsherum große Teile der Umgebung zerstört wurden.
Bei kirchlichen Gottesdiensten wird die Kathedrale von Gemeinden aus der ganzen Stadt besucht, während Chorkonzerte und Orgelaufführungen regelmäßig Musikliebhaber anziehen. Nationale Gedenkfeiern bringen hier Menschen zusammen, die mit Glockengeläut, Prozessionen und gemeinsamen Gebeten an wichtige Ereignisse erinnern, wodurch der Ort zu einem lebendigen Zentrum religiöser Praxis wird.
Der Aufstieg zur Kuppel umfasst mehrere hundert Stufen durch drei Galerien, von denen aus man über die Stadt blicken kann. Der Zugang ist von Montag bis Samstag möglich, während sonntags nur Gottesdienste stattfinden, und Audioführer sind in mehreren Sprachen verfügbar.
Die Whispering Gallery rund 30 Meter über dem Boden lässt Flüstern entlang der kreisförmigen Wand deutlich zu hören, selbst auf der gegenüberliegenden Seite. Geometrische Treppenkonstruktionen wechseln von dreieckiger zu runder Grundfläche und zeigen Wrens mathematische Präzision beim Lösen baulicher Herausforderungen.
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