Fetlar, Inselnaturschutzgebiet auf den Shetlandinseln, Vereinigtes Königreich
Fetlar ist ein Naturschutzgebiet mit rund 4.000 Hektar grüner Landschaft in den Shetlandinseln, gelegen zwischen Schottland, Norwegen und den Färöer. Das Eiland besteht aus sanften Hügeln, Mooren und Küstengebieten, die verschiedene Tierarten beherbergen.
Menschliche Besiedlung auf dieser Insel reicht mindestens 5.000 Jahre zurück, wovon die Funzie Girt-Mauer zeugt, die sich über einen großen Teil des Landes erstreckt. Die Überreste dieser Struktur zeigen, wie die frühen Bewohner das Land nutzten und organisierten.
Die Interpretation Centre in Houbie zeigt Ausstellungen über lokale Traditionen und die Verbindung der Insel zur skandinavischen Vergangenheit. Die Besucher können hier etwas über die historischen Praktiken der Fischerei und die alltägliche Kultur der Bewohner erfahren.
Das Eiland ist mit den Nachbarinseln Yell und Unst durch tägliche Fährverbindungen verbunden, die vom Terminal Hamars Ness starten. Ein lokaler Busservice bedient die Route zwischen Funzie und dem Hafen und erleichtert das Erkunden der Region.
Die nördliche Region beherbergt eine umfangreiche Vogelschutzzone, in der Raubmöwen und Flussuferläufer in großer Zahl vorkommen. Diese beiden Vogelarten sind hier besonders zahlreich anzutreffen und ziehen Vogelbeobachter aus aller Welt an.
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