Shetlandinseln, Archipel im Norden Schottlands.
Shetland ist eine Inselgruppe im Nordatlantik, die aus mehr als 100 Inseln besteht und zwischen Schottland und Norwegen liegt. Nur etwa 16 dieser Inseln sind bewohnt, verstreut über die raue Küstenlandschaft, während Wind und Wellen die Felsküste prägen.
Die Inseln gehörten ab dem 9. Jahrhundert zu Norwegen und kamen 1469 zu Schottland, als König Christian I. sie als Teil einer Mitgift übergab. Dieser Wechsel brachte schottisches Recht und Verwaltung, während die nordische Sprache und Gewohnheiten noch Jahrhunderte nachwirkten.
Die Bewohner pflegen Traditionen wie Up Helly Aa, ein Feuerfest mit Wikingerschiffen im Winter, das die nordische Vergangenheit der Inseln lebendig hält. Besucher hören noch heute Wörter aus dem Altnordischen in Gesprächen, während Musiksessions in Pubs den Klang lokaler Fiedeln und Geschichten pflegen.
Fähren und kleine Flugzeuge verbinden die Inseln miteinander, mit Lerwick als Hauptknotenpunkt für Reisen zwischen den entlegenen Gemeinden. Das Wetter kann sich schnell ändern, daher sollte man wärmere Kleidung und wasserfeste Schichten mitbringen, auch im Sommer.
Die nördliche Lage sorgt im Sommer für bis zu 19 Stunden Tageslicht, während die Winternächte sich über den größten Teil des Tages erstrecken. Diese extremen Lichtverhältnisse prägen den Rhythmus des Lebens und machen die Inseln zu einem der besten Orte Europas, um im Winter Polarlichter zu beobachten.
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