Fort Charlotte, Artilleriefestung in Lerwick, Schottland
Fort Charlotte ist eine fünfeckige Artilleriefestung in Lerwick auf den Shetlandinseln, mit Bastionen an drei der landseitigen Ecken und kleineren Geschützstellungen zum Wasser hin. Die dicken Steinmauern sind noch weitgehend erhalten und mehrere alte Kanonen sind auf den Brustwehren aufgestellt.
Die Festung wurde 1652 errichtet, um die Shetlandinseln vor holländischen Angriffen zu schützen, wurde jedoch kurz nach ihrer Fertigstellung von niederländischen Truppen niedergebrannt. Sie wurde wieder aufgebaut und 1781 in ihrer heutigen Form fertiggestellt, als ihr zu Ehren von Königin Charlotte der heutige Name gegeben wurde.
Die Festung trägt den Namen von Königin Charlotte, der Gemahlin Georgs III., und dieser Name ist bis heute an einem Schild über dem Eingangstor zu lesen. Wer durch das Tor tritt, betritt einen offenen Innenhof, der von hohen Steinmauern umgeben ist und heute manchmal für lokale Veranstaltungen genutzt wird.
Das Fort liegt im Zentrum von Lerwick und ist von den meisten Teilen der Stadt zu Fuß erreichbar. Die exponierte Lage bietet kaum Schutz vor Wind, daher empfiehlt es sich, warme und wasserdichte Kleidung mitzubringen.
Obwohl die Festung bereits im 17. Jahrhundert errichtet wurde, dient sie noch heute als aktiver Militärstützpunkt und ist damit einer der wenigen Orte in Schottland, an dem ein historisches Verteidigungsbauwerk seinen ursprünglichen militärischen Charakter behalten hat. Die Mauern, die man heute sieht, stammen größtenteils aus dem Wiederaufbau nach dem Brand von 1673, nicht aus der ursprünglichen Bauphase von 1652.
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