Sumburgh Head Lighthouse, Kategorie-A-Leuchtturm an der Südspitze von Mainland, Shetlandinseln, Schottland.
Der Leuchtturm von Sumburgh Head ist eine weiße zylindrische Struktur an der südlichsten Spitze von Mainland in Shetland, die sich 17 m über den Klippen erhebt und ein schwarzes Laternenhaus mit ockerfarbigen Details aufweist. Das Gelände umfasst ein Besucherzentrum mit Exponaten zur maritimen Navigation und zur Arbeit der früheren Leuchtturmwärter sowie restaurierte Wohngebäude aus früheren Zeiten.
Robert Stevenson baute diesen Leuchtturm 1821 und machte ihn zum ersten Stein- und Feuerleuchtturm des Shetland-Archipels. Die Nebelhornanlagen wurden 1906 hinzugefügt und nach einer langen Stilllegung von 1987 bis 2015 restauriert, um das maritime Erbe der Inseln lebendig zu halten.
Der Leuchtturm ist ein Symbol der maritimen Identität von Shetland und sein Name stammt aus dem Altnordischen, was die starken Verbindungen der Inseln zu ihrer skandinavischen Vergangenheit widerspiegelt. Besucher sehen heute noch die traditionellen Wohnquartiere der früheren Leuchtturmwärter, die zeigen, wie isoliert das Leben auf dieser exponiert gelegenen Südspitze war.
Der Standort an einer exponierten Klippe bietet starke Winde und schnell wechselnde Bedingungen, daher sollten Besucher feste Schuhe und Wetterschutz mitbringen. Die Wege sind gut gepflegt und gekennzeichnet, aber das Gelände kann rutschig sein, besonders nach Regen, daher sollte man langsam und vorsichtig gehen.
Die Klippen rund um den Leuchtturm sind ein Nesting-Platz für Tausende von Seevögeln, darunter Papageientaucher, die zwischen Mai und August ihre charakteristischen farbigen Schnäbel zeigen. In den frühen Monaten des Jahres können Besucher diese Vögel beobachten, wie sie in ihren Höhlen nisten und das Leben an dieser extremen Landmarke prägen.
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