Hamoaze, Gezeitenästuar zwischen Cornwall und Devon, Großbritannien
Der Hamoaze bildet einen breiten Abschnitt des Flusses Tamar zwischen der Mündung des Tamar und dem Plymouth Sound und schafft eine natürliche Grenze zwischen Cornwalles und Devon. Das Gewässer wird von Schlammufern geprägt, besonders bei Ebbe sichtbar.
Der Name erschien erstmals 1588 als 'ryver of Hamose' und bezog sich auf einen Bach in der Nähe des Herrenhauses Ham, nördlich der heutigen Marinewerft Devonport. Diese frühe Bezeichnung zeigt die lange menschliche Präsenz an diesem Wasserweg.
Die Verbindung zwischen mehreren Orten wird durch regelmäßige Fährverbindungen geprägt, die Saltash, Wilcove, Torpoint und Cremyll in Cornwall mit Devonport und Plymouth in Devon verbinden. Diese Verkehrsrouten strukturieren das alltägliche Leben und den Austausch zwischen den Ufergemeinden.
Die Überfahrt mit der Torpoint-Kettenfähre ermöglicht den Transport von Fahrzeugen, während die Cremyll-Fähre sich für Fußgänger und Radfahrer eignet. Beide Routen verkehren täglich und verbinden die umliegenden Gemeinden zuverlässig.
Der Name leitet sich vom Altenglischen 'wase' ab, was Schlamm bedeutet und auf die schlammigen Uferbereiche hindeutet, die besonders bei Niedrigwasser sichtbar sind. Diese Bezeichnung beschreibt bis heute ein prägendes Merkmal des Wasserlaufs.
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