Bahnhof Marylebone, Bahnhof in Marylebone, England
Marylebone station ist ein Kopfbahnhof im westlichen Zentrum Londons, der täglich Züge nach Birmingham, Oxford und andere Städte im Nordwesten Englands abfertigt. Das Hauptgebäude zeigt warme Ziegelfassaden mit holländischen Giebeln und cremefarbenen Steindetails, die an die edwardianische Bauweise erinnern.
Der Bahnhof öffnete im März 1899 als Endpunkt der Great Central Main Line und wurde damit zur letzten großen Bahnverbindung, die vor dem 20. Jahrhundert in Großbritannien fertiggestellt wurde. Während andere Londoner Terminals sich über Jahrzehnte erweiterten, blieb er in seiner ursprünglichen Größe und Funktion weitgehend unverändert.
Der Bahnhof trägt den Namen des umgebenden Stadtteils, der sich selbst vom Heiligen Marienkirche ableitet, die einst hier stand. Heute verbindet er vor allem Pendler aus den westlichen Grafschaften mit dem Zentrum, während das Gebäude selbst oft als Filmkulisse für Produktionen dient, die eine historische Bahnhofsatmosphäre suchen.
Die Bahnsteige liegen hinter der Eingangshalle, die morgens ab halb sieben und sonntags ab halb acht geöffnet ist. Für Reisende nach Birmingham oder Oxford empfiehlt sich ein Blick auf die Anzeigetafeln im Hauptbereich, da die Gleise erst kurz vor Abfahrt bekannt gegeben werden.
Unter den großen Londoner Bahnhöfen ist dies der einzige, an dem ausschließlich Dieselzüge verkehren, da keine der Linien elektrifiziert wurde. Diese Besonderheit verleiht ihm einen ruhigeren Klang als anderen Terminals, wo Oberleitungen summen und elektrische Motoren surren.
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