Bristolkanal, Wasserstraße zwischen Südwales und Südwestengland, Vereinigtes Königreich
Der Bristol Channel ist eine Meerenge zwischen Südwales und Südwestengland, die sich vom Atlantik bis zur Severn-Mündung erstreckt und rund 120 Kilometer misst. Die Küsten auf beiden Seiten zeigen sanfte Hügel, Klippen und weite Buchten mit schmalen Stränden, die bei Ebbe sichtbar werden.
Bis zur Tudor-Zeit nannte man diese Gewässer Severn Sea, was die enge Verbindung zur Flussmündung widerspiegelt. Später setzte sich der heutige Name durch, als Bristol zum wichtigsten Hafen für den Handel zwischen England und Irland wurde.
Der Name stammt von der Hafenstadt Bristol und unterstreicht die jahrhundertelange Bedeutung dieser Wasserstraße für den Handel. Entlang der Küste nutzen Einheimische die weiten Strände bei Ebbe zum Muschelsammeln und zum Spaziergang zwischen alten Fischerhäfen.
Die Gezeiten heben und senken den Wasserspiegel um mehr als 12 Meter (etwa 40 Fuß), was den Zugang zu Häfen und Stränden über den Tag verteilt verändert. Wer entlang der Küste unterwegs ist, sollte die Gezeitentabellen prüfen, um sichere Routen zu planen und nicht von steigendem Wasser überrascht zu werden.
Kathleen Thomas schwamm 1927 als erste Person durch diese Gewässer und benötigte sieben Stunden für die Strecke zwischen Penarth und Weston-super-Mare. Seither wiederholen nur wenige Schwimmer diese Tour, weil die starken Strömungen und die kalte Wassertemperatur hohe Anforderungen stellen.
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