Somerset, Zeremonielle Grafschaft im Südwesten Englands
Somerset ist eine zeremonielle Grafschaft im Südwesten Englands, die sich vom Bristolkanal bis zu den Mendip Hills erstreckt und dabei Feuchtgebiete, Hochmoore, Ackerland und sanfte Hügel umfasst. Der nördliche Teil grenzt an Bath und Bristol, während im Süden ländliche Dörfer aus Stein zwischen grünen Weiden liegen.
Angelsächsische Siedlungen entstanden hier ab dem 7. Jahrhundert, und König Alfred errichtete im 9. Jahrhundert befestigte Orte zur Verteidigung gegen die Wikinger. Später entwickelten sich Städte wie Wells und Glastonbury zu religiösen Zentren, während die Landwirtschaft über Jahrhunderte hinweg das wirtschaftliche Rückgrat blieb.
Apfelwein aus lokalen Obstgärten bleibt ein fester Bestandteil des sozialen Lebens, und viele Dorfgasthäuser schenken noch immer selbst gepressten Cider aus. In ländlichen Gemeinden sammeln sich Bewohner bei Erntedankfesten, auf Bauernmärkten und bei traditionellen Kirchenfesten, die den Rhythmus des Jahres bestimmen.
Züge verbinden London über Bath und Taunton mit der Region, während Überlandbusse kleinere Ortschaften anfahren und Wanderwege durch Hügel und Täler führen. Das Wetter kann wechselhaft sein, daher sind wasserfeste Kleidung und festes Schuhwerk das ganze Jahr über sinnvoll.
Hölzerne Bohlenswege aus dem Jahr 3800 v. Chr., darunter der Sweet Track, liegen im durchnässten Boden der Somerset Levels konserviert und gehören zu den ältesten Straßen Europas. In den flachen Feuchtgebieten leben außerdem überwinternde Zugvögel, die im Herbst und Frühling in großen Schwärmen eintreffen.
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