Royal Botanic Gardens, Kew, Botanischer Garten in Richmond upon Thames, England
Kew Gardens ist ein botanischer Garten im Londoner Bezirk Richmond upon Thames, der sich über etwa 132 Hektar erstreckt und Sammlungen aus gemäßigten, tropischen und alpinen Klimazonen umfasst. Die Anlage gliedert sich in Gewächshäuser wie das Palmenhaus und Wasserlilienhaus, offene Wiesenflächen, einen japanischen Garten, alpine Bereiche und eine Baumkronenbrücke, die zwischen den Wipfeln verläuft.
Die königlichen Gärten entstanden ab dem 18. Jahrhundert, als König Georg III. zwei benachbarte Anwesen vereinte und das Gelände für botanische Forschung öffnete. Im 19. Jahrhundert wurde die Anlage unter staatlicher Leitung erweitert und erhielt Gewächshäuser, die bis heute das Bild prägen.
Der Name Kew stammt vom alten Ortsnamen, der ursprünglich auf eine Anlegestelle an der Themse verwies. Heute sieht man Besucher, die sich auf den Rasenflächen ausruhen, durch Gewächshäuser wandern oder im Herbst die japanischen Ahornbäume betrachten, während Spaziergänger die Wege zu jeder Jahreszeit nutzen, um verschiedene Pflanzensammlungen zu erkunden.
Der Zugang erfolgt über die Stationen Richmond oder Kew Gardens, wobei verschiedene Eingangstore je nach Ziel im Gelände gewählt werden können. Die Wege sind überwiegend befestigt, manche Abschnitte wie alpine Gärten oder einzelne Teiche liegen jedoch auf unebenem Grund.
Ein unterirdisches Labor im Gelände lagert Samen wilder Pflanzenarten aus der ganzen Welt bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, um sie vor dem Aussterben zu bewahren. Diese Sammlung arbeitet mit Projekten auf mehreren Kontinenten zusammen und tauscht Material mit Forschungseinrichtungen regelmäßig aus.
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