Botallack Mine, Siedlung im Vereinigten Königreich
Botallack Mine ist eine historische Bergbauanlage auf den Klippen von Cornwall, wo Zinn, Kupfer und Arsen aus unterirdischen Schächten gefördert wurden. Steinerne Maschinenhäuser, Grubenstrukturen und andere Bauwerke prägen das Gelände entlang der Küste, wobei einige Gebäude unmittelbar am Klippenrand über dem Meer stehen.
Der Bergbau in Botallack begann im 16. Jahrhundert und erlebte seinen Höhepunkt während der viktorianischen Ära, als die Preise für Zinn und Kupfer besonders hoch waren. Die Mine wurde 1895 geschlossen, als sinkende Preise und ausländische Konkurrenz den Niedergang des gesamten kornischen Bergbausektors einleiteten.
Der Name Botallack stammt aus dem Kornischen und ist eng mit der Bergbautradition dieser Küste verbunden. Die Maschinengebäude, die noch heute auf den Klippen stehen, zeigen, wie stark der Bergbau das Leben und die Identität der Menschen in der Region über Generationen hinweg geprägt hat.
Der Zugang zum Gelände ist kostenlos, und markierte Wege führen Besucher zu den Ruinen und Gebäuden entlang der Küste. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da das Gelände uneben und stellenweise steil ist, und in der Nähe der Klippenränder ist besondere Vorsicht geboten.
Einige der Stollen in Botallack verlaufen weit unter dem Meeresboden und erstreckten sich unter dem Atlantik. Berichten zufolge konnten die Bergleute bei ihrer Arbeit in der Tiefe das Rollen der Felsen auf dem Meeresgrund über ihren Köpfen hören.
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