Freedom Trail, Historischer Pfad in Boston, USA
Der Freedom Trail ist ein thematischer Weg durch Boston in Massachusetts, gekennzeichnet durch eine rote Linie aus Ziegelstein oder Farbe, die 16 historische Orte auf 4 Kilometern verbindet. Er beginnt am Boston Common Park und führt über Downtown und das North End bis nach Charlestown, wobei er die zentralen Bezirke der Stadt durchquert.
Der Pfad entstand ab 1951, als der Journalist William Schofield vorschlug, Schauplätze der Amerikanischen Revolution zu verbinden, um sie vor dem Verfall zu bewahren. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Route mit ihrer roten Markierung festgelegt und zu einem Mittel, die Geschichte der Unabhängigkeitsbewegung im Stadtbild zugänglich zu machen.
Die Route führt durch Stadtteile, in denen sich der Alltag Bostons mit Kolonialgebäuden mischt, und zeigt, wie vergangene Epochen heute noch das Stadtbild prägen. Entlang des Weges stehen Kirchen, Versammlungshäuser und Friedhöfe neben modernen Geschäften und Büros, wodurch Vergangenheit und Gegenwart sichtbar nebeneinander existieren.
Besucher können dem Pfad selbstständig mit Karten folgen oder an Führungen mit historisch gekleideten Führern teilnehmen. Die Besucherzentren am Start- und Endpunkt bieten Orientierungshilfe und Hintergrundinformationen zu den einzelnen Stationen.
Die Markierung auf den Gehwegen verläuft nicht immer als durchgehende Linie, sondern manchmal als Reihe von Symbolen oder Ziegeln, die in die Stadtgestaltung eingepasst wurden. Dieser schlichte Ansatz erlaubt es der Stadt, alte Bauten zu schützen, ohne aufdringliche Beschilderung anzubringen.
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