Harvard-Yenching Institute, Unabhängige Bildungsstiftung in Cambridge, Vereinigte Staaten
Das Harvard-Yenching Institute ist eine Forschungsorganisation auf dem Campus der Harvard University in Cambridge, Massachusetts, die sich auf Geisteswissenschaften und Sozialwissenschaften im Zusammenhang mit Asien konzentriert. Es vergibt Stipendien an Doktoranden, Postdoktoranden und etablierte Wissenschaftler aus asiatischen Hochschulen.
Das Institut wurde 1928 mit Mitteln aus dem Nachlass von Charles Martin Hall gegründet, dem Erfinder eines günstigen Aluminiumherstellungsverfahrens. Im Laufe der Jahrzehnte weitete es sein Stipendienprogramm schrittweise auf immer mehr Länder und Universitäten in ganz Asien aus.
Das Institut gibt das Harvard Journal of Asiatic Studies heraus, eine der ältesten englischsprachigen Fachzeitschriften für Asienwissenschaften. Wer den Campus besucht, kann in der zugehörigen Bibliothek Bestände auf Chinesisch, Japanisch, Koreanisch und anderen asiatischen Sprachen einsehen.
Das Institut befindet sich auf dem Campus der Harvard University, der für Besucher offen ist und zu Fuß erkundet werden kann. Wer an Veranstaltungen oder Bibliotheksressourcen interessiert ist, sollte vorab die Website prüfen, da der Zugang für Externe in der Regel eingeschränkt ist.
Obwohl der Name "Yenching" auf die alte chinesische Bezeichnung für Peking verweist, hat das Institut keinen formalen Bezug zur Yenching University, die 1952 geschlossen wurde. Der Name wurde gewählt, um die ursprüngliche Ausrichtung auf chinesische Studien zu unterstreichen, bevor das Institut seinen Fokus auf ganz Asien ausweitete.
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