Charles Island, Gezeiteninsel in New Haven County, USA.
Charles Island ist eine Insel mit einer Fläche von etwa 14 Hektar in Long Island Sound, die bei Ebbe durch einen natürlichen Sandrücken mit dem Connecticut-Festland verbunden ist. Die Insel hat flache Küsten, mit Gras bewachsene Flächen und die Überreste von Gebäuden, die von früheren Bewohnern stammen.
Die Insel trug ursprünglich den Namen Poquehaug, wurde aber später Milford Island genannt, bis sie 1657 an Charles Deal verkauft wurde und seinen Namen erhielt. Im 20. Jahrhundert nutzte die Dominikanerorden die Insel für eine religiöse Gemeinschaft, bevor sie schließlich aufgegeben wurde.
Der Dominikanerorden errichtete in den 1930er Jahren ein religiöses Zentrum mit Kapelle und Hütten auf der Insel vor seiner Schließung.
Besucher sollten vor ihrer Reise die Gezeitenstände überprüfen, da der Sandrücken bei Flut unter Wasser steht und die Insel dann nicht begehbar ist. Die beste Zeit zum Erkunden ist etwa zwei Stunden vor und nach Niedrigwasser, wenn der Zugang sicher ist.
In den Gewässern westlich der Insel betreiben lokale Farmer seit 2013 Austernzucht und unterstützen damit einen wichtigen Teil der regionalen Aquakultur. Diese moderne Nutzung des Meeres steht in interessantem Kontrast zu den historischen und religiösen Aspekten der Insel.
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