Monongahela River, Flusssystem in Pennsylvania und West Virginia, Vereinigte Staaten.
Der Monongahela ist ein Fluss in West Virginia und Pennsylvania, der auf einer Länge von etwa 210 Kilometern von Süden nach Norden verläuft und sich bei Pittsburgh mit dem Allegheny zum Ohio vereint. Neun Schleusen und Wehre gliedern den Wasserlauf in Abschnitte, die für Frachtschiffe und Lastkähne durchgehend befahrbar sind.
Während des Franzosen- und Indianerkrieges 1755 erlitt eine britische Streitmacht unter General Braddock hier eine schwere Niederlage gegen französische Truppen und ihre Verbündeten. Die industrielle Nutzung des Flusses begann im 19. Jahrhundert, als Kohletransport und Stahlproduktion die gesamte Region prägten.
Der Name stammt aus der Sprache der Unami und beschreibt die geologischen Merkmale der Ufer, die durch Erosion ständig ihre Form verändern. Viele Orte entlang des Flusses tragen noch heute Namen indianischen Ursprungs, die an die frühere Besiedlung dieser Region erinnern.
Das Flussufer ist an mehreren Stellen über öffentliche Parks und Wanderwege zugänglich, die sich für kurze Spaziergänge oder Radtouren eignen. Die Infrastruktur für Lastkähne und Industrieanlagen prägt weite Abschnitte, sodass Besucher vor allem in städtischen Bereichen einen guten Überblick erhalten.
Der Fluss gehört zu den wenigen größeren nordamerikanischen Gewässern, die von Süden nach Norden fließen, was ihn zu einer geografischen Besonderheit macht. Sein Verlauf bildete jahrhundertelang eine natürliche Grenze zwischen verschiedenen Siedlungsgebieten und Verwaltungseinheiten.
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