Kleindeutschland, Deutsches Einwandererviertel in Lower East Side, Manhattan, Vereinigte Staaten.
Das Little Germany war ein deutsches Einwandererviertel auf der Lower East Side von Manhattan, das sich von der Avenue B bis zur Bowery und von der 14th Street bis zur Division Street erstreckte. Das Gebiet war dicht mit deutschen Bäckereien, Handwerksbetrieben, Zeitungen und verschiedenen Geschäften gefüllt, die die Bedürfnisse der Gemeinde erfüllten.
Die Gegend entstand im 19. Jahrhundert als Deutschsprachige in große Zahl nach New York einwanderten und dort ihre Gemeinschaft aufbauten. Um 1855 war dieses Viertel das Zentrum einer der größten Gemeinschaften deutscher Sprecher außerhalb Deutschlands.
Das Viertel war geprägt von deutschsprachigen Geschäften und Kneipen, wo sich Nachbarn regelmäßig trafen und ihre Traditionen pflegten. Die St. Mark's Church und andere Institutionen dienten als Zentren für das Gemeinschaftsleben.
Das Gebiet liegt auf der Lower East Side und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, insbesondere mit der U-Bahn. Die meisten historischen Standorte sind zu Fuß erreichbar und befinden sich in einem relativ kompakten Bereich.
Das Viertel wurde durch die Katastrophe der Fähre General Slocum im Jahr 1904 stark getroffen, bei der über 1.000 Menschen starben, die meisten aus diesem Gebiet. Dieses Ereignis veranlasste viele Familien, in andere Teile der Stadt zu ziehen und das Viertel grundlegend zu verändern.
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