Radio City Music Hall, Konzerthalle im Rockefeller Center, Manhattan, Vereinigte Staaten.
Die Radio City Music Hall ist ein Konzertsaal und Theatergebäude im Rockefeller Center in Manhattan, das mehr als sechstausend Plätze bietet und sich durch seine ausgedehnte Bühne und die versunkene Orchesterfläche auszeichnet. Die Innenräume zeigen polierte Metalle, geometrische Wandreliefs und ein geschwungenes Deckengewölbe, das von versteckten Lichtern erhellt wird und eine durchgehende Art-Déco-Gestaltung aufweist.
Das Gebäude wurde Ende 1932 als Teil eines größeren städtischen Projekts während wirtschaftlich schwieriger Jahre eröffnet und sollte Unterhaltung und Beschäftigung bieten. Die ursprüngliche Konzeption als Varieté- und Filmpalast wandelte sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem Veranstaltungsort für Konzerte und saisonale Produktionen.
Der Name leitet sich von der Radio Corporation of America ab, die als Gründungspartner das Gebäude als Showcase für den aufstrebenden Rundfunk plante. Heute nutzen die Besucher den Saal vor allem für große Popkonzerte, Preisverleihungen und Tanzshows, die auf der weitläufigen Bühne mit ihrer Drehorgel und den langen Treppen inszeniert werden.
Führungen bieten Zugang zu den Zuschauerräumen und einigen Backstage-Bereichen an den meisten Tagen, wobei die genauen Zeiten je nach Veranstaltungskalender variieren. Die Sitzplätze erstrecken sich über mehrere Ebenen, und die oberen Bereiche erfordern einige Treppen oder den Aufzug.
Die Bühne verwendet ein System von mehreren unabhängigen Aufzügen, die einzeln oder gemeinsam bewegt werden können und dadurch aufwendige Bühnenwechsel und überraschende Auftritte ermöglichen. Das große Deckengewölbe im Saal ist bewusst asymmetrisch gestaltet, um den Klang gleichmäßig zu verteilen und die Akustik zu verbessern.
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