Roosevelt Island, Wohninsel im East River, New York, Vereinigte Staaten
Roosevelt Island ist eine schmale Insel im East River zwischen Manhattan und Queens, die sich über etwa 3 Kilometer erstreckt und von mehreren tausend Menschen bewohnt wird. Auf dem Eiland befinden sich Wohngebäude, öffentliche Grünflächen und ein Park am südlichen Ende, umgeben von Flusswasser und Stadtlandschaft.
Die Insel erhielt im Lauf der Jahrhunderte verschiedene Namen, darunter Minnehanonck, Blackwell's Island und Welfare Island, bevor sie 1973 ihren heutigen Namen bekam. Ursprünglich dienten hier Hospitäler und Anstalten dem sozialen Wohl der Stadt, bis das Gebiet später für Wohnzwecke umgestaltet wurde.
Bewohner spazieren oft zum Park an der Südspitze, wo sich ein offener Platz für Erholung und Zusammenkünfte befindet. Die Wege entlang des Wassers werden von Familien, Joggern und Nachbarn genutzt, die hier eine ruhige Atmosphäre abseits der Metropole genießen.
Man erreicht die Insel per Seilbahn, U-Bahn oder Fähre, wobei alle Verbindungen relativ kurze Fahrzeiten bieten. Die Wege sind größtenteils flach und gut begehbar, geeignet für Spaziergänge entlang des Ufers oder Besuche der öffentlichen Anlagen.
Eine alte Ruine aus dem 19. Jahrhundert steht noch immer am Ufer und erinnert an die Zeit, als hier Kranke behandelt wurden. Die Überreste des Gebäudes sind für Besucher sichtbar und erzählen von einer Vergangenheit, die sich grundlegend von der heutigen Nutzung unterscheidet.
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