Kernkraftwerk Piqua, nuclear power plant
Die Atomanlage von Piqua ist ein stillgelegtes Kraftwerk in Ohio, in den Vereinigten Staaten. Die Reaktorstruktur wurde vollständig zurückgebaut, und heute sieht man nur noch einige Betongebäude und ein weitläufiges, gepflegtes Gelände mit niedrigem Gras und vereinzelten Bäumen.
Das Kraftwerk wurde in den frühen 1960er Jahren errichtet und diente von 1963 bis 1966 als Versuchsanlage mit einem Reaktor, der organische Flüssigkeiten zur Kühlung nutzte. Nach dieser kurzen Betriebszeit folgte die Stilllegung, und über mehrere Jahre hinweg wurden radioaktive Bereiche abgedichtet und das Gelände gesichert.
Der Name der Anlage bezieht sich auf die nahegelegene Stadt Piqua, eine kleine Gemeinde in Ohio. Die Gegend nutzt heute die ehemaligen Gebäude als Lager, was zeigt, wie praktisch die Einwohner mit dem Erbe umgehen.
Der Zugang zum Gelände ist eingeschränkt, da es unter langfristiger Überwachung steht und nicht für die Öffentlichkeit geöffnet ist. Wer sich für die Geschichte der Kernenergie interessiert, kann die Umgebung von außen betrachten und mehr über das Projekt in Archiven oder Fachpublikationen erfahren.
Der Reaktor nutzte eine seltene Technologie mit organischen Kühlflüssigkeiten, ein Verfahren, das später kaum noch angewendet wurde. Die Leistung betrug etwa 45,5 MW thermisch, was für heutige Verhältnisse gering erscheint, aber damals für Testzwecke ausreichend war.
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