Saint Marys River, Grenzfluss in Michigan, Vereinigte Staaten
Der St. Marys River verbindet den Oberen See mit dem Huron-See und durchfließt dabei ein Gebiet mit ausgedehnten Stromschnellen und großen Inseln. Der Fluss bildet die natürliche Grenze zwischen Michigan und der kanadischen Provinz Ontario.
Der erste Europäer, der die Stromschnellen passierte, war der französische Entdecker Étienne Brûlé im Jahr 1621. Diese Passage markierte den Beginn der europäischen Erkundung dieser Region.
Der Fluss war seit jeher ein wichtiger Ort für die Anishinaabe-Völker, die hier fischten und handelten. Heute kann man an den Ufern noch die Spuren dieser langen Verbindung zur Region sehen.
Das Gebiet ist am besten vom Ufer oder mit einem Boot zugänglich, wobei erfahrene Bootsführer notwendig sind wegen der starken Strömungen. Besucher sollten sich der Schifffahrtsaktivität bewusst sein und sichere Abstand zu großen Schiffen halten.
Die Edison Sault Hydroelectric Station, eine der längsten Anlagen dieser Art in Nordamerika, nutzt die natürliche Kraft der Stromschnellen zur Stromerzeugung. Die Anlage demonstriert, wie der Fluss sowohl für Schifffahrt als auch für Energieerzeugung genutzt wird.
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