Co-op City, Wohnanlage in Bronx, Vereinigte Staaten
Co-op City ist eine große Wohnsiedlung im Stadtteil Bronx in New York City und umfasst 35 Hochhäuser sowie sieben Reihenhausgruppen auf einem Gelände von etwa 130 Hektar mit mehr als 15.000 Wohneinheiten. Die Anlage verteilt sich über mehrere Straßenzüge und bildet ein nahezu eigenständiges Stadtgebiet mit eigener Infrastratur und zahlreichen Gemeinschaftseinrichtungen.
Das Gelände war ursprünglich Marschland, bevor hier zwischen 1960 und 1964 der Vergnügungspark Freedomland U.S.A. entstand. Die Arbeiten für die heutige Wohnsiedlung begannen 1966 nach Schließung des Parks.
Die Straßen der Wohnanlage tragen Namen bekannter Persönlichkeiten wie Archäologe Cyrus Adler und Autorin Louisa May Alcott. Diese Benennung schafft eine spürbare Verbindung zwischen dem alltäglichen Leben der Bewohner und historischen Figuren aus Kultur und Wissenschaft.
Das Wohngebiet verfügt über acht Parkhäuser sowie drei Einkaufszentren und bietet innerhalb des Geländes Zugang zu Bildungseinrichtungen und verschiedenen Gotteshäusern. Besucher können sich gut orientieren, da die Hochhäuser und Straßen in Gruppen angeordnet sind und Wegweiser an zentralen Punkten vorhanden sind.
Die Bewohner regieren die Siedlung über eine genossenschaftliche Struktur und wählen einen 15-köpfigen Vorstand, der Gemeinschaftsregeln festlegt und den Betrieb organisiert. Diese Form der Selbstverwaltung macht das Wohngebiet zu einer der größten genossenschaftlich organisierten Siedlungen des Landes.
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