Corn Belt, Agrarregion im Mittleren Westen, Vereinigte Staaten.
Der Corn Belt ist eine landwirtschaftliche Großregion im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten, die weite Teile von Iowa, Illinois, Indiana und Nebraska umfasst. Die Landschaft zeigt sich meist flach und weiträumig, mit endlosen Feldern und vereinzelten Gehöften am Horizont.
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wandelten Siedler die ursprünglichen Prärien in Anbauflächen um, auf denen Mais die Hauptrolle übernahm. Ab den 1930er Jahren verbreiteten sich Hybridsorten rasch und steigerten die Erträge entscheidend.
Die Kleinstadt gilt als Geburtsort vieler Landwirtschaftsmessen, wo Züchter neue Maissorten zeigen und Nachbarn sich über Ernteverfahren austauschen. Entlang der Landstraßen sieht man oft Genossenschaftsspeicher und Getreideaufzüge, die das ländliche Ortsbild seit Jahrzehnten prägen.
Reisende finden überall Nebenstraßen, die durch Felder und Ortschaften führen und Einblicke in das Landleben ermöglichen. Im Spätsommer und Herbst sind die Maisfelder am eindrucksvollsten, während das Frühjahr Pflanz- und Wachstumsphasen zeigt.
Die meisten Maisfelder verwenden spezielle Saatgutsorten, die nach Reifezeit und Verwendungszweck klassifiziert werden und oft per Computer gesteuert gepflanzt werden. Viele Betriebe setzen heute auf Präzisionslandwirtschaft, bei der Satellitennavigation und Sensoren die Aussaat und Düngung Zentimeter für Zentimeter steuern.
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