West Village, Wohnviertel in Manhattan, Vereinigte Staaten
Das West Village ist ein Wohnviertel in Manhattan in den Vereinigten Staaten, das für seine gekrümmten Straßen und alten Backsteinhäuser bekannt ist. Die Gassen weichen vom üblichen rechtwinkligen Straßennetz Manhattans ab und bilden ein Labyrinth aus kleinen Kreuzungen, Innenhöfen und versteckten Durchgängen.
Im frühen 20. Jahrhundert zogen Schriftsteller, Maler und Theaterleute in das Viertel, das bis dahin als preiswerte Gegend abseits der großen Boulevards galt. Buchläden, Kaffeehäuser und kleine Galerien entstanden in den folgenden Jahrzehnten und verwandelten die Nachbarschaft in ein Zentrum für künstlerisches Leben.
Die schmalen Seitenstraßen rund um den Christopher Park tragen Namen wie Charles Street oder Perry Street, die an frühere Bewohner und Landbesitzer erinnern. Heute sieht man noch immer Regenbogenflaggen in Fenstern und an Geschäften, die das Viertel als Anlaufpunkt für die queere Community kennzeichnen.
Das Viertel lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die meisten Straßen ruhig und schmal sind und sich für Spaziergänge eignen. Mehrere U-Bahn-Linien verlaufen durch die Gegend und verbinden sie mit anderen Teilen der Stadt in etwa einer halben Stunde Fahrtzeit.
Über fünfzig Häuserblocks stehen unter Denkmalschutz, was bedeutet, dass Fassaden und Straßenbild aus dem 19. Jahrhundert weitgehend unverändert bleiben. Selbst kleinere Umbauten oder Anstriche benötigen die Zustimmung einer Kommission, die darüber wacht, dass das historische Erscheinungsbild erhalten bleibt.
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