John F. Kennedy Center for the Performing Arts, Zentrum für darstellende Künste in Washington, D.C., Vereinigte Staaten.
Das John F. Kennedy Center for the Performing Arts ist ein Zentrum für darstellende Künste in Washington, D.C., das über neun separate Veranstaltungsorte in einem einzigen großen Komplex am Potomac-Ufer verfügt. Die drei Hauptsäle bieten Platz für große Orchester- und Opernproduktionen, während kleinere Bühnen für experimentelles Theater, Kammermusik und Rezitals genutzt werden.
Die Idee eines nationalen Kulturzentrums entstand in den 1950er-Jahren, und nach der Ermordung John F. Kennedys beschloss der Kongress, die Einrichtung seinem Andenken zu widmen. Die Architekten wählten einen modernen Baustil mit langen Marmorfassaden, die das Bauwerk mit anderen öffentlichen Gebäuden der Hauptstadt verbinden.
Die Bühnen ziehen regelmäßig international anerkannte Orchester, Ballettkompanien und Theaterensembles an, die Auftritte vor einem Publikum geben, das aus der ganzen Hauptstadtregion anreist. Die freien Darbietungen am Abend haben sich als feste Tradition etabliert und machen Kunst für Menschen aus allen Schichten zugänglich.
Führungen durch das Gebäude finden tagsüber statt und erklären die Architektur und die Geschichte der Räumlichkeiten. Der Besuch lohnt sich auch wegen der offenen Terrassen, die einen weiten Blick über den Fluss bieten.
Eines der Foyers ist über 180 Meter (600 Fuß) lang und dient häufig als Empfangsraum für diplomatische Veranstaltungen und staatliche Empfänge. Die rote Teppichfläche erstreckt sich durch mehrere Ebenen und verbindet die verschiedenen Säle miteinander.
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