Operation CHAOS, CIA-Überwachungsprojekt in Virginia, Vereinigte Staaten.
Operation CHAOS war ein Geheimdienstprogramm der Central Intelligence Agency zur Überwachung amerikanischer Bürger auf mögliche ausländische Verbindungen zu Protestbewegungen in den USA. Das Programm nutzte ein elektronisches Indexsystem zur systematischen Erfassung persönlicher Informationen und Familienbeziehungen der beobachteten Personen.
Die Central Intelligence Agency startete das Programm 1967 unter Präsident Johnson und erweiterte es unter Präsident Nixon bis 1974. Das Programm sammelte Daten über Tausende amerikanischer Bürger und dokumentierte ihre Aktivitäten in verschiedenen sozialen und politischen Bewegungen jener Zeit.
Das Programm zielte auf verschiedene soziale Bewegungen ab, darunter Studenten für eine Demokratische Gesellschaft, Black Panthers und Frauen für Frieden.
Informationen über das Programm befinden sich heute in freigegebenen Regierungsdokumenten und Archiven zur amerikanischen Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts. Forschende können auf diese Materialien in öffentlichen Bibliotheken und digitalen Sammlungen zugreifen, die die Aktivitäten jener Periode dokumentieren.
Die Behörde erwarb ein Müllentsorgungsunternehmen, um weggeworfene Papiere von örtlichen jüdischen Organisationen und der israelischen Botschaft zu sammeln. Diese ungewöhnliche Methode ermöglichte den Zugang zu Dokumenten ohne offizielle Anfragen oder rechtliche Verfahren.
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