Kernkraftwerk Oyster Creek, Stillgelegtes Kernkraftwerk in Forked River, New Jersey, Vereinigte Staaten
Das Oyster Creek Kernkraftwerk ist eine stillgelegte Anlage auf etwa 800 Hektar Land neben einem Wasserlauf in New Jersey. Die Einrichtung verfügte über einen Siedewasserreaktor mit einer Leistung von 636 Megawatt, der von General Electric entwickelt wurde.
Das Kraftwerk erhielt 1969 seine Betriebsgenehmigung und war damit das erste kommerzielle Kernkraftwerk in den Vereinigten Staaten, das diese Zulassung bekam. Es stellte seinen Betrieb 2018 ein und markierte damit das Ende einer fast 50-jährigen Ära der Stromerzeugung.
Der Ort trägt den Namen des nahe gelegenen Oyster Creek und erinnert an die Zeit, als die Kernkraft hier als saubere Energiequelle galt. Heute beschäftigen sich Bewohner und Besucher mit dem Gelände als Symbol für die Übergangszeit zwischen Atomenergie und erneuerbaren Energien.
Das Gelände befindet sich in einem Übergangsgebiet zwischen Wasser und trockener Erde, daher sollten Besucher auf feuchte Bedingungen vorbereitet sein. Der Zugang ist möglich, aber Besucher sollten sich über aktuelle Öffnungszeiten informieren und bedenken, dass es sich um ein Sanierungsgebiet handelt.
Während des Hurrikans Sandy im Jahr 2012 erlebte die Anlage eine Sturmflut, die das Gelände überschwemmte, ohne die Infrastruktur zu beschädigen. Dieses Ereignis zeigte, wie robust die Konstruktion der Einrichtung auch unter extremen natürlichen Bedingungen war.
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