Montauk-Projekt, Regierungsverschwörungstheorie in Long Island, Vereinigte Staaten.
Die Montauk-Projekt-Theorie dreht sich um angebliche geheime Experimente auf der militärischen Basis Camp Hero mit Forschungen zu Gedankenkontrolle und Zeitmanipulation. Die Anlage wurde ursprünglich als Radarstation während des Kalten Krieges genutzt und enthält ein großes, stillgelegtes Radargebäude, das im Zentrum der Verschwörungserzählungen steht.
In den achtziger Jahren veröffentlichte Preston Nichols mehrere Bücher mit angeblichen Erinnerungen an seine Teilnahme an geheimen Regierungsprogrammen auf der Montauk-Luftwaffenstation. Diese Veröffentlichungen entwickelten sich zu einer weitverbreiteten Verschwörungstheorie, die verschiedene Behauptungen über paranormale Forschung und militärische Experimente miteinander verband.
Die Netflix-Serie Stranger Things verwendete diese Verschwörungstheorie während der Entwicklung als Inspiration und trug ursprünglich den Arbeitstitel Montauk. Fans der Serie besuchen heute den Ort und suchen nach Verbindungen zwischen der fiktionalen Geschichte und den angeblichen Ereignissen, was dem Gelände eine unerwartete Popularität in der Popkultur verschafft hat.
Besucher können die ehemalige militärische Installation Camp Hero erkunden, die heute ein State Park ist und wo diese angeblichen Experimente stattgefunden haben sollen. Das verlassene Radargebäude bleibt vom Zaun aus sichtbar, obwohl der direkte Zugang eingeschränkt ist, und die umliegenden Wanderwege bieten Ausblicke auf den Atlantischen Ozean.
Die Theorie verbindet sich mit dem Philadelphia-Experiment und behauptet, dass Forscher Tests durchführten, um Militärschiffe unsichtbar zu machen und durch dimensionale Portale zu transportieren. Einige Versionen der Geschichte gehen noch weiter und behaupten, dass die Basis unterirdische Tunnel enthielt, die zu anderen geheimen Einrichtungen führten.
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