St. Ignace, Kreisstadt in Michigan, Vereinigte Staaten.
St. Ignace ist eine Stadt am nördlichen Ende der Mackinac Bridge, die Michigans obere und untere Halbinsel über die Meeresenge verbindet. Der Ort liegt direkt am Hafen mit Fähranlegestellen und bietet Blick auf die Brücke und die umgebenden Gewässer.
Ein französischer Jesuitenpriester gründete hier 1671 eine Mission, wodurch dieser Ort zu einer der frühesten europäischen Siedlungen in Michigan wurde. Die Gründung war Teil der frühen französischen Erforschung und Missionsarbeit in der Region der Großen Seen.
Das Museum of Ojibwa Culture bewahrt die Geschichte der Ojibwa-Völker durch Ausstellungen auf, die zeigen, wie die Ureinwohner hier lebten. Man sieht Handwerksgegenstände und lernt von den Programmen vor Ort, wie diese Gemeinschaften die Region prägten.
Besucher finden hier zwei Fährenbetriebe, die im Sommer Passagiere zu einer nahegelegenen Insel bringen. Der Hafen ist leicht zu erreichen und die Fähren fahren während der gesamten warmen Jahreszeit regelmäßig ab.
Ein Gedenkstein markiert den Bestattungsort des französischen Priesters, der die Stadt gegründet hatte und später große Flüsse im Zentrum Nordamerikas erforschte. Diese Stätte würdigt sein Leben und seine Reisen, die zur frühen Kartierung der Region beitrugen.
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