Welch, Bergbaustadt im McDowell County, West Virginia, Vereinigte Staaten.
Welch ist eine Stadt im McDowell County in West Virginia und erstreckt sich am Zusammenfluss von Elkhorn Creek und Tug Fork inmitten bewaldeter Berge auf 403 Metern Höhe. Das historische Gerichtsviertel mit seinem Backsteingebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert bildet das Zentrum der Ortschaft und steht im nationalen Denkmalregister eingetragen.
Die Ansiedlung erlebte ihren Aufschwung nach der Ankunft der Norfolk and Western Railway im Jahr 1891, die den Kohletransport aus dem Pocahontas-Feld ermöglichte. Der Bergbau prägte über Jahrzehnte das Leben und die Wirtschaft der Gemeinde, bis der Niedergang der Kohleindustrie einsetzte.
Die Stadt trägt stolz das erste Gedenkgebäude für Veteranen des Ersten Weltkriegs auf amerikanischem Boden, das 1923 errichtet wurde. Dieser Gedenkort zeigt noch heute die tiefe Verbundenheit der Gemeinde mit ihren gefallenen Soldaten aus dieser Zeit.
Das Gerichtsviertel im Ortskern bietet einen Einblick in die architektonische Vergangenheit und lässt sich zu Fuß erkunden. Die bergige Lage erfordert Aufmerksamkeit beim Gehen, da manche Straßen steil ansteigen oder abfallen.
Im Jahr 1961 erhielt hier eine Familie die ersten bundesweit ausgegebenen Lebensmittelmarken im Rahmen eines Programms der Kennedy-Regierung. Diese Aktion machte den Ort zum Ausgangspunkt einer landesweiten Sozialhilfe-Initiative, die Millionen Haushalte erreichen sollte.
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