Manhattan, Verwaltungsbezirk in New York, Vereinigte Staaten
Manhattan ist ein Stadtbezirk von New York City, der auf einer Insel liegt, die von Hudson River, East River und Harlem River umgeben ist. Die Insel ist in ein dichtes Netz aus Straßen und Vierteln unterteilt, die von den Wolkenkratzern Midtowns bis zu den niedrigen Häusern der äußeren Bereiche reichen.
Niederländische Siedler gründeten hier Anfang des 17. Jahrhunderts eine Handelskolonie namens Nieuw Amsterdam, die 1664 unter englische Kontrolle fiel und in New York umbenannt wurde. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert wurde Manhattan durch Einwanderungswellen und Industrialisierung zu einem der dichtesten Ballungsräume der Welt.
Manhattan ist der Geburtsort des Jazz, des Hip-Hop und des Broadway-Musicals, und diese Traditionen sind noch heute im Stadtbild spürbar. In Vierteln wie Harlem oder der Lower East Side kann man Musikclubs, Wandmalereien und Festivals erleben, die diese lebendigen Ausdrucksformen am Leben erhalten.
Das U-Bahn-Netz deckt die gesamte Insel ab und ist die einfachste Art, zwischen weit entfernten Vierteln zu reisen. Viele Bereiche, etwa das Gebiet rund um den Central Park oder die unteren Straßen Manhattans, lassen sich gut zu Fuß erkunden, sofern man bequemes Schuhwerk trägt.
Die Straßen südlich der 14th Street folgen keinem regelmäßigen Raster, weil sie sich an alten Feldwegen und Grundstücksgrenzen aus der Kolonialzeit orientierten, lange bevor der Stadtplan von 1811 das übrige Manhattan mit seinem geradlinigen Netz überzog. Das macht den südlichen Teil der Insel in der Navigation deutlich verwirrender als den Rest.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.