Columbus Circle, Platz in den Vereinigten Staaten
Columbus Circle ist ein verkehrsbelebter Kreisverkehr vor der Union Station im Zentrum von Washington, D.C., mit Grünflächen und Bäumen ringsum. Der Platz wird von mehreren Hauptstraßen durchquert und dient als Knotenpunkt für Fußgänger, Radfahrer und Fahrzeuge.
Der Ort wurde Anfang des 20. Jahrhunderts geplant und 1912 als wichtiges Denkmal für Christoph Kolumbus eingeweiht, an dem sich große Zeremonien und Paraden abspielten. Im Jahr 2020 wurde die Statue nach Diskussionen über Kolumbus' Vermächtnis und seinen Zusammenhang mit Kolonialismus entfernt.
Der Name Columbus Circle bezieht sich auf Christoph Kolumbus, einen Entdecker, dessen Vermächtnis heute neu bewertet wird. Der Ort lädt Besucher zum Nachdenken über Geschichte und deren Bedeutung ein, besonders durch den leeren Sockel, wo einst eine Statue stand.
Der Platz liegt direkt vor der Union Station und ist einfach mit der Bahn, dem Bus oder dem Fahrrad erreichbar. Das Areal wurde 2011 bis 2013 renoviert und verfügt nun über breite Gehwege, Querungsmöglichkeiten und Fahrradabstellanlagen, die das Zu-Fuß-Gehen erleichtern.
Der leere Sockel in der Mitte des Platzes war einst Heimat einer großen Statue, die 2020 entfernt wurde, und dient nun als stille Erinnerung an sich wandelnde Ansichten über Geschichte. Diese Leere regt Besucher an, über die Frage nachzudenken, wer in öffentlichen Räumen geehrt werden sollte und warum sich unsere Erinnerung an die Vergangenheit mit der Zeit ändert.
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